Mach’s anders-Montag #23

Wir alle kennen sie, die drei R’s des grünen Lebens: Reduce, Reuse, Recycle. (zu deutsch: reduzieren, wiederverwenden und recyceln) Allerdings gibt es noch mehr: In den nächsten Wochen möchte ich euch die sechs R’s des grünen Lebens erklären und näher bringen: Refuse, Reduce, Reuse, Repair, Recycle, Re-Think!!  (verweigern, reduzieren, wiederverwenden, reparieren, recyceln, überdenken!)

Im ersten Teil der Serie habe ich mich bereits mit dem ersten R „Refuse“ auseinandergesetzt, im zweiten Teil mit „Reduce“, im dritten Teil mit „Reuse“ und im vierten Teil mit „Repair“. Heute ist deswegen das fünfte R „Recycle“ an der Reihe.

Recycling bedeutet nichts anderes als die Wiederverwertung oder Wiederaufbereitung von Abfallstoffen. Das bekannteste Beispiel ist hier wohl Altpapier, bzw. die Plastikflasche. Das Altpapier, das wir wegwerfen, wird zu neuem Papier verarbeitet, auf dem dann zum Beispiel Zeitungen gedruckt werden. So wird aus Abfall ein Rohstoff hergestellt, der entweder demselben oder einem anderen Zweck zugeführt werden kann wie der Ausgangsstoff. In der Regel erfolgt dabei ein sogenanntes Downcycling, was bedeutet, dass das erhaltene Material von geringerer Qualität ist als vorher.

Im Prinzip ist Recycling ein Kreislauf, der in etwa so aussieht:
Rohstoff -> Produkt -> Abfallstoff -> Sekundärrohstoff -> Produkt ->…
Damit dieser Kreislauf funktioniert, sind ein paar Voraussetzungen gegeben, auf die wir glücklicherweise Einfluss haben. Es fängt an mit den Materialien, aus denen die Produkte hergestellt wurden, die wir kaufen. Nicht jedes Material kann und wird recycelt werden, beim Einkauf sollten wir also darauf achten. Am häufigsten recycelt werden Papier, Glas, Metall und Kunststoff, aber in vielen Fällen ist es nicht möglich, ein Produkt komplett wiederzuverwerten. So wird zum Beispiel aus einem gebrauchten Handy nie wieder die Menge Rohstoffe gewonnen, die hineingesteckt wurde.

Um Recycling zu erleichtern und möglich zu machen, ist eine ordentliche Mülltrennung unabdingbar. Papier gehört in die Papiertonne, Plastik in den gelben Sack (oder in die entsprechende Tonne) und Biomüll (und bitte nichts anderes, Plastik gehört hier auf keinen Fall rein!) in die Biotonne oder noch besser auf den eigenen Komposthaufen. Bei ordentlicher Trennung ist die Restmülltonne eigentlich kaum von Nöten, denn Elektrogeräte, Möbelstücke und Flüssigkeiten sollte man auf den Werkstoffhof bringen, wo sie ordnungsgemäß entsorgt werden.

Mit ein bisschen Kreativität kann man auch selbst recyceln, wie das obige Bild zeigt. Kunst, Schmuck, Dekorationen…es gibt eine Menge Möglichkeiten für nützliches und kreatives Upcycling (im Gegensatz zum Recycling oder Downcycling werden Materialien hier einem höherwertigen Nutzen zugeführt). Viele Inspirationen findet man zum Beispiel auf Pinterest:

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