Wochenende

Ich möchte mich mal an einer kleinen Zusammenfassung meines Wochenendes versuchen…es ist zwar noch nicht vorbei, aber da ich heute echt nichts machen werde, ist das okay denke ich. Angefangen habe ich alles mit einer schönen Mandelentzündung, die mir seit Freitag versucht das Leben zu vermiesen. Also darf ich jetzt, damit ich bald wieder ohne Schmerzen essen kann, alle acht Stunden Antibiotika und Schmerzmittel nehmen. (wobei letztere absolut nicht nützlich sind.) Fieber habe ich Gott sei Dank keins, nervig ist es trotzdem, vor allem weil ich gestern Geburtstag hatte.

Am Freitag bin ich umgezogen, gestern war also eine Mischung aus Feiern, krank sein, aufräumen und sauber machen. Hilfreich in Situationen wie  diesen ist unfraglich, wenn man gute Freunde hat. Und so habe ich den Nachmittag damit verbracht, zu lernen, wie man original französisches Mousse au chocolat macht. Gezeigt natürlich von einer waschechten Französin.

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So sieht das Ganze dann aus, wenn es fertig ist (und ja, auf dem Foto ist es schon „angebissen“, Entschuldigung da konnte ich mich wohl nicht so ganz beherrschen.) Und es geht wie folgt: man nehme 100g dunkle Blockschokolade, 3 Eier und eine Tüte Vanillezucker (oder in unserem Fall ein großer Esslöffel Zucker mit ein paar Tropfen Vanillearoma. Die Schokolade lässt man dann im Wasserbad schmelzen und trennt währenddessen die Eier. Die Eiweiße werden zu Eischnee geschlagen (mit der Gabel eine ziemlich langwierige Angelegenheit kann ich sagen…sehr viel einfacher mit einem Schneebesen oder Mixer). Die zerschmolzene Schokolade verrührt man dann mit den Eigelb und dem Vanillezucker. Wichtig ist, dass man der Schokolade vorher ein bisschen Zeit zum Abkühlen gegeben hat. Als letzten Schritt hebt man dann mit einer Gabel ganz vorsichtig den Eischnee unter. Langsam. Mit viel Geduld. Um nichts kaputt zu machen. Und nicht wundern, wenn es am Ende immer noch ein bisschen weiß aussieht, das ändert sich. Das fertige Mousse kommt dann für mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank – der wohl schwerste Part von allem.

Richtig schokoladig, richtig fluffig – das beste Mousse au chocolat meines Lebens glaube ich. Gefeiert habe ich dann trotzdem, die Leute waren ja schon eingeladen.  War am Ende richtig schön, vor allem weil ich mit einer Schwarzwälder Kirsch-Torte überrascht wurde. Ob die Verbindung Torte-Heimat geplant, oder Zufall war, weiß ich nicht, lecker war sie auf jeden Fall und gefreut habe ich mich auch. Nachts um vier, nachdem dann auch der letzte Besucher gegangen ist, habe ich mich ans Spülen gemacht, trotzdem bleibt heute noch ein bisschen Chaos zum Aufräumen. Aber das ist egal. Ich glaube, ich bleibe erstmal im Bett und ruhe mich aus. Vielleicht mache ich zwischendurch auch einen Abstecher zum Kühlschrank, um Torte oder Mousse zu essen, wer weiß. Ich wünsche allen einen schönen Restsonntag und merkt euch eins: Mit Ventilatoren zu schlafen ist nicht gut.

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