Mach’s anders-Montag #13

Ein bisschen spät, aber gut..Man kann sich ja nicht aussuchen, wann man Zeit hat 😉

Ohne Elektrizität geht heute gar nichts mehr – nicht einmal dieser Blogartikel würde bei seinen Lesern ankommen. Auch wenn es scheint, dass der Strom einfach und unbegrenzt aus der Steckdose kommt ist es wichtig, sparsam mit ihm umzugehen.

Ein Deutscher produziert mit etwa 10 Tonnen pro Jahr im Schnitt sechsmal so viel CO2 wie ein Inder (WWF), also eine gute Möglichkeit, etwas für die Umwelt zu tun.

Im Haushalt sind es die Elektrogeräte, die den Strom verbrauchen, die einfachste Lösung ist hier: Einfach mal abschalten! Mal ein Buch lesen anstatt fernzusehen und den Kuchenteig mit der Hand rühren anstatt mit dem Mixer.

Wichtig ist auch, alle Geräte richtig auszuschalten und am Besten den Stecker zu ziehen, da sie auch im Standbymodus Strom verbrauchen. Zwar nicht viel, aber wie überall gilt: Kleinvieh macht auch Mist.

Auf langfristige Sicht gesehen lohnt es sich, in energiesparende Geräte zu investieren. So sind zum Beispiel Küchengeräte wie Kühlschränke und Herde mit Energieklassen ausgezeichnet, wobei A+++ die beste ist. Ganz alte Geräte sollten ausgetauscht werden, jedoch sollte gut überlegt werden ob der Produktionsaufwand und der entstehende Müll eine Neuanschaffung wirklich lohnt. Am Besten gut beraten lassen.

Selbst beim Kochen lässt sich Strom sparen! Benutzt man einen Deckel entweicht weniger Wärme, das Wasser kocht schneller oder hält die Wärme länger. Noch besser ist allerdings das Erhitzen von Wasser in einem Wasserkochtopf, was wesentlich schneller und stromsparender ist als auf dem Herd.

Damit er gut funktioniert sollte ein Kühlschrank regelmäßig abgetaut werden und nicht neben Wärmequellen wie einer Heizung oder dem Herd stehen. Auch gilt: Nicht zu lange offen lassen! (Auch nicht im Sommer. Hilft sowieso nicht, denn der Kühlschrank erzeugt mehr Wärme zum Kühlen, als er tatsächlich den Raum mitfühlen würde.)

Bei Wasch- und Spülmaschine gleichermaßen gilt: Vermeiden von unnötigen Waschgängen, also erst voll beladen, dann anwerfen. Sauber halten dieser Geräte sollte auch selbstverständlich sein, schon aus hygienischen Gründen.

Bei jeglicher Heizungsform, aber vor allem bei der mit Strom hilft es, die Temperatur schon um ein oder zwei Grad zu senken und lieber einen dicken Pullover und ein paar Socken anzuziehen. Vor allem Räume, die nicht so oft oder gar nicht benutzt werden muss man nicht auf Saunatemperaturen hochheizen. Richtiges Lüften ist auch wichtig. Anstatt die Fenster stundenlang geöffnet zu lassen, sollte man alle paar Stunden Stoßlüften: Fenster auf, fünf Minuten (bei ausgeschalteter Heizung!) offen lassen und wieder schließen. Fertig.

Und nicht zuletzt sollte man sich informieren, woraus der Strom eigentlich gemacht wird, schließlich kommt er nicht einfach so aus der Steckdose. Biostrom aus erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solaranlagen sollte in jedem Fall die vorzuziehende Alternative sein, einfach mal beim Anbieter nachfragen oder gegebenenfalls wechseln.

 

 

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