Willkommen zurück in La Plata

Nach vier (!) Tagen Busfahrt sind wir am Samstag wieder in La Plata, Argentinien angekommen, doch bis jetzt habe ich noch nicht die Energie gefunden, einen Beitrag zu schreiben.

Schon bei den Skype-Gesprächen mit meinen Eltern war es gar nicht so einfach über die letzten Wochen zu reden. Was habt ihr denn so gemacht? Erzähl doch mal! Es ist viel zu kompliziert die vielen Ereignisse unserer Reise in Worte zu fassen (vor allem in deutsche, das ist echt lustig…).

Viele Orte haben wir gesehen, von schönen Städten über schneebedeckte Gipfel bis hin zu bunten Bergen, Minen und Salzwüsten, Inkaruinen und einer Oase in der Wüste. In kleinen Etappen sind wir von Buenos Aires über Salta, Jujuy, Potosí, La Paz, Copacabana (nein, nicht die in Brasilien), Arequipa und Cusco nach Lima gefahren, wo wir schließlich am 22. Dezember angekommen sind.

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Viele Leute haben wir kennengelernt, von netten „Einheimischen“ über merkwürdige Deutsche und Leute aus aller Welt. In den Hostels, wo wir übernachtet haben, war immer irgendwas los, sodass wir stets irgendjemanden gefunden haben, der mit uns zusammen gegessen, getrunken und geredet hat. Viele lustige Abende und interessante Gespräche liegen so hinter uns.

In meinem Leben habe ich selten so lecker gegessen wie auf dieser Reise (obwohl natürlich nichts über Mamas Küche geht).  Von Lamafleisch und Koka-Blättern in Bolivien, über „Ceviche“Arroz con pollo und Anticuchos in Peru und ich werde versuchen zu lernen diese Dinge zu kochen.

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Weihnachten haben wir in Lima verbracht, bei einer Freundin von Francesca, meiner Reisegefährtin. Zusammen mit den Eltern, den Geschwistern, den Großeltern, den Tanten und Onkel, den Tanten und Onkel der Tanten und Onkel…Einer großen Menge Menschen auf jeden Fall. Trotz Weihnachtsdeko an jeder Ecke habe ich mich nicht sonderlich weihnachtlich gefühlt dieses Jahr…macht aber nichts, schön war es trotzdem. Zu essen gab es jede Menge Panettone, der es irgendwie aus Italien nach Peru geschafft hat, und Truthahn mit Reis.  In so großer Runde ist Weihnachten laut, viel hektischer und nicht so feierlich, wie ich es gewohnt bin, vor allem als es um Mitternacht ein riesiges Feuerwerk gab.

Silvester und Neujahr haben wir dann bei Freunden verbracht, wo wir allerdings, im Gegensatz zu Weihnachten, kein Feuerwerk sehen konnten. Hat sich also irgendwie ausgeglichen. War eine lustige Nacht mit tollen Leuten, also kann ich durchaus sagen, dass ich gut ins Jahr gestartet bin. Am ersten Januar haben dir dann alle zusammen – aber jeder für sich- eine Liste mit Dingen geschrieben, die wir 2016 erreichen wollen. Ziele, Wünsche, Vorsätze…alles in dieser Richtung steht jetzt auf einem kleinen Zettel, den ich sicher in meiner Schreibtischschublade verwahre und ihn mir in einem Jahr wieder anschauen kann, um zu sehen wie viel sich erfüllt hat.

Im Großen und Ganzen kann ich zusammenfassen, dass das die beste Reise in meinem bisherigen Leben war und ich in Francesca eine Freundin gefunden habe, mit der ich mich auch in schwierigeren Situationen und nach unzähligen Tagen zusammen sehr gut verstehe. Auf diesem Wege sende ich also, auch wenn sie das hier wahrscheinlich nie lesen wird, troppo amore an die beste Italienerin dieser Welt. Ich bin verliebt in deine Pasta.

Ich hoffe, ihr seid auch gut in dieses Jahr gestartet und wünsche euch nachträglich noch ein frohes Neues. Ich wünsche euch nicht, dass das Jahr gut für euch wird, sondern wünsche euch, dass ihr den Mut und den Elan habt, dieses Jahr zu einem guten Jahr zu machen!

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